schneckeninsel
  Kalk
 

Kalk gehört zur Grundausstattung eines Schneckenhalters!
Verwendet wird hierzu 95% kohlensaurer Kalk (Ca CO3) und Sepiaschale (Tintenfisch Knochenskelett) mit rund 35% CaCO3 .
Der 95% ige Kalk wird dem Boden zugemengt und findet des weiteren Verwendung in Kalkbrei.
Der Bodengrund darf gut aufgekalkt werden.
Ich nehme z.B. pro Kokosbrick also ca. 9 l Bodengrund einen Beutel mit 625 Gr. Bodenkalk. 
Der Kalk wird gut mit dem Boden vermengt.

Sepiaschale muss den Schnecken jederzeit zur Verfügung stehen!
Je nach Anzahl und Größe der Schnecken, sowie des Terrariums, ist es sinnvoll zwei oder sogar drei Sepiaschalen bereitzustellen.
Bei mir hat es sich bewährt diese in den Boden zu stecken. So bleiben sie etwas sauberer und müssen nicht ständig gereinigt werden.

Kalkbrei ist eine weitere Form den Schnecken Kalk zukommen zu lassen und sollte, besonders bei jungen Tieren, einmal die Woche angeboten werden.
Hierzu gibt es diverse Rezepte 
1 Tl.  Kalk
1 Tl.  Babybreipulver (Milch - und Zuckerfrei)
1 Tl.  Gammarus
Unter Zugabe von etwas Wasser zu einem Brei verrühren.

Schnecken brauchen ihr Leben lang eine ausreichende Kalkzufuhr.
Diesen benötigen die Tiere für den Gehäuseaufbau, Eier und Kalkdeckel für die Trockenruhe.
Den höchsten Bedarf an Kalk haben die Tiere dementsprechend als Jungtiere, nach Gehäuseschaden, vor einer Trockenruhe sowie zur Eiablage.
Sie nehmen den Kalk sowohl über die Nahrung wie auch über den Fuß auf.
Eine Überdosierung ist nicht möglich, da überschüssiger Kalk wieder ausgeschieden wird!
 
   
 
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