schneckeninsel
  Das Schneckenzuhause
 
Ein Schneckenzuhause kann aus einigem entstehen, ausschlaggebend sind die Bedürfnisse ihrer Bewohner! 
Diese Seite soll Dir nur eine kurze Übersicht ermöglichen, genauere Erläuterungen der einzelnen Punkte findest Du unter Punkt für Punkt erklärt.

Babys brauchen kurze Wege um an das Futter zu gelangen, so das sich beispielsweise Heimchendosen von 10x10x5 cmanbieten.
Mit einer Größe von etwa 2 cm können sie umziehen in größere Kunststoffboxen von
20x15x15 cm. In diesen können sie bis um 5 cm heranwachsen.
Etwa ab dieser Größe sollten sie sich in ihrem endgültigen Zuhause zurechtfinden.
Dieses Zuhause kann, je nach Größe natürlich eine Kunststoffbox ebenso sein, wie ein Aquarium oder Terrarium.
Alle dienen dem Zweck den Tieren bestmögliche klimatische Bedingungen zu schaffen und haben ihre Vor- und Nachteile.
Anhaltspunkte, mit entsprechend relevanten Daten, findest Du bei den Artenbeschreibungen.

Vor der Anschaffung müssen einige Wichtige Fragen geklärt sein.
1. die Größe
     ist sowohl für die Art, wie auch den Stellmöglichkeiten wichtig!
2. die Zugänglichkeit
     soll oben auf das Terrarium etwas stehen das einen Zugang erschwert?

Wie genau die Einrichtung des Terrariums sein muß, ist natürlich abhängig von der Art.
Eines haben alle gemeinsam, das Bodensubstrat.

Das Bodensubstrat besteht in den meisten Fällen aus Kokoshumus, den es als kompakten Brick  von ca. 650 gr. gibt.
In etwa 4l Wasser eingeweicht, saugt der Brick sich wie ein Schwam voll und wird am Ende zu fast 10 l. Bodensubstrat.

Einige Arten bevorzugen Laubwaldboden, der vor dem Einbringen ordentlich erhitzt wurde, um ungebetene Gäste möglichst abzutöten.

Auch ungedüngte Anzuchterde kann, wie Terrarienerde, als Bodensubstrat benutzt werden.
Für viele Arten sollte das Substrat etwa 15 cm hoch eingefüllt werden.

Welches Substrat auch verwendet wird, alle müssen gut aufgekalkt werden! 

Eine Wasserschale gehört ebenso wie eine Futterschale in das Schneckenzuhause.
Die Wasserschale wird von vielen Tieren auch gerne zum baden benutzt. Darum sollte sie entsprechend groß dimensioniert sein.
Eine Futterschale hält das Bodensubstrat sauber und ist schnell zu wechseln.

Verstecke sollten in keinem Schneckenzuhause fehlen um den Tieren die Möglichkeit zu geben sich zurück zu ziehen.
Sie sollten so angelegt werden, das sie leicht zur Reinigung oder Kontrolle zugänglich sind.
Gut geeignet hierzu sind Kunststofftöpfe und Kork.

Pflanzen runden den Anblick eines kleinen Biotops nicht nur ab, sondern schaffen auch ein entsprechend feuchtes Klima. Leider sind echte Pflanzen, je nach Art, nicht immer möglich so das auf künstliche zurückgegriffen werden muss.

Kletteräste werden von den meisten Arten gerne angenommen. Die Stärke der Äste richtet sich dabei natürlich nach ihren Bewohnern und werden entsprechend ausgewählt.
Bei der Platzierung ist es ratsam, spätere Reinigungsarbeiten der Scheiben zu berücksichtigen.
Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit läßt sich ein schimmeln und verrotten kaum vermeiden.
Darum ist es sinnvoll das Holz gelegentlich gegen neues zu tauschen und dem verwendeten eine Erholung zu gönnen, damit es abtrocknen kann.

Die Technik ist wieder abhängig von der Art, die das Zuhause bewohnen soll.
Eine Beheizung ist bei vielen Arten unumgänglich, um die erforderliche Temperatur herzustellen.
Eine Beleuchtung ist in erster Linie für den Betrachter und eventuell vorhandenen echten Pflanzen wichtig.

!!Was auf gar keinen Fall in ein Schneckenzuhause gehört sind harte Gegenstände!!








 
   
 
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